Geburtsberichte

Geburtsberichte

Valentina Carlotta

„ … Die Wellen waren richtig heftig und schnell. Ich habe dann mit meiner Tochter geredet und ihr gesagt, dass sie raus soll und zwar jetzt und schnell. Dann war der Muttermund plötzlich ganz offen …Ich hatte meine Hand  die ganze Zeit auf dem Damm, es war ein unglaublich schönes Gefühl das Köpfchen in die eigene Hand gleiten zu lassen. “

Mein Mann wünschte sich eine schnelle Geburt, idealerweise am Wochenende. Meine Schwester hat sich zum Geburtstag eine kleine Nichte gewünscht – beide Wünsche wurden erfüllt.

Gegen 8.45 hat sich am Samstagmorgen mein Schleimpfropf verabschiedet, als ich gerade dabei war die leidigen Stützstrümpfe anzuziehen. Da ich mir unsicher war, ob es nicht doch die Fruchtblase war, haben wir nachgelesen, wie ein Schleimpfropf aussieht. Dies war voll zutreffend. Mein Mann sagt noch, das kann ja noch lange dauern, aber ich war mir sicher, dass es schnell losgeht.

Ab und an habe ich ein menstruationsartiges Ziehen (wie schon Wochen vorher) gespürt, wovon ich auch in der Nacht schon einmal wach geworden war. Getreu der alten Hebammenregel „Schlafen – Essen – Baden“ habe erst einmal Brötchen vom Bäcker geholt und bin mit dem Hund Gassi gegangen. Danach haben mein Mann und ich ausgiebig gefrühstückt. Die Wellen kamen regelmäßig, in Abständen von mehr als zehn Minuten.
Da meine Schwester an diesem Tag Geburtstag hat sind wir gegen 11.30 Uhr zu ihr hin gelaufen, um zu gratulieren und unser Geschenk zu überreichen. Dort angekommen habe ich sofort regelmäßige Wellen im 4-5 min Abstand bekommen. Dies war für uns das Signal rasch zum Krankenhaus aufzubrechen, da noch 45 Minuten Fahrweg zu überwinden waren. Schon auf dem Rückweg musste ich stehen bleiben, um eine Welle mit der Wellenatmung zu veratmen. Ich packte die noch fehlenden Sachen in die Kliniktasche und wir brachen auf zur Klinik. Auf dem Weg zur Klinik kamen die Wellen immer noch regelmäßig im 4 minütigen Abstand, wurden aber immer kräftiger.

Auf der Fahrt war die Wellenatmung super hilfreich, ich hatte dadurch keine Schmerzen, nur ein kräftiges Ziehen war zu spüren. Zwischen den Wellen habe ich die Entspannungsatmung genutzt und mich darauf konzentriert, die Bereiche, die gezogen haben zu entspannen.

Im Klinikum sind wir gegen 13.00 Uhr angekommen. Dort wurde im Kreißsaal zunächst ein CTG geschrieben, die Wellen waren meiner Meinung nach genauso kräftig, vielleicht etwas weniger häufig als auf der Fahrt. Die Hebamme untersuchte den Muttermund meinte danach, wir sollen 1-2 Stunden spazieren gehen. Der Muttermund sei 2 Finger durchlässig, aber weit hinten. Allerdings sollte vorher noch ein Ultraschall gemacht werden.

Während des Ultraschalls musste ich drei heftige Wellen weg atmen. Die Ärztin war zum Glück sehr geduldig und einfühlsam, ich konnte die Wellen nicht im flachen Liegen ertragen, sondern musste die Beine anziehen. Durch den Wechsel der Räumlichkeit etc. fand ich es schwer, wieder in die ruhige Atmung zu finden. Das Ergebnis des Ultraschalls, zusammen mit der Information der Hebamme hat mich emotional zunächst niedergedrückt: Kind noch nicht fest im Becken, Muttermund 2 Finger durchlässig, aber weit hinten. Die Ärztin wollte nach dem Ultraschall nochmal nachdem Muttermund schauen, beim Umzug auf den Gyn-Stuhl ist die Fruchtblase geplatzt (14.10 Uhr). Die Ärztin: „Oh schön, Baby kommt heute!“

Spazieren gehen wurde daraufhin abgesagt und wir sind zurück in den Kreißsaal gegangen. Die Hebamme hat uns allein gelassen und wollte die Anmeldeunterlagen holen, wir sollten klingeln, wenn etwas wäre.

Im Kreißsaal habe ich mir den Ball geholt, da ich merkte, dass die Wellen zunehmend stärker werden und die Abstände rapide kürzer. Mein Mann musste jetzt mithelfen, ich habe mich während der Wellen an ihn gehangen, er hat mit mir gemeinsam geatmet. Gegen 15.15 Uhr kam schlagartig eine Hammerwelle. …Mein Mann hat daraufhin die Hebamme gerufen. Die beiden haben mir auf das Kreißbett geholfen. Hier konnte ich gut im Vierfüsslerstand knien, da das Bett in der Höhe gut eingestellt wurde. …Die Wellen waren jetzt so heftig und auch schmerzhaft, dass ich die Wellenatmung nicht mehr durchführen konnte. Ich wechselte zur „Schnappatmung“ und konzentrierte mich darauf, langsam auf „O“ auszuatmen. Während der Wellen habe ich mich kräftig bewegt, aufgerichtet, das Becken gekreist und hin- und hergeschwungen, wie es in den Videos zu sehen war. Mein Mann hat mich toll unterstützt, indem er mit der Hand fest auf das Kreuzbein gedrückt und meine Kreisbewegungen mit der Hand unterstützt hat. Die Wellen kamen in echt kurzen Abständen, teilweise konnte ich gerade einmal Luft schnappen dazwischen. In den Pausen habe ich konsequent versucht locker zu bleiben bzw. zu schauen, dass ich nicht verkrampfe. Dank der „Light-touch-Massage“ meines Mannes ist mir das ganz gut gelungen.

… Die Wellen waren richtig heftig und schnell. Ich habe dann mit meiner Tochter geredet und ihr gesagt, dass sie raus soll und zwar jetzt und schnell. Dann war der Muttermund plötzlich ganz offen. Ich wollte unbedingt in die Wanne, mein Mann hat das veranlasst … In der Wanne habe ich mich im Halbseitsitz hingesetzt und konnte das Köpfchen schon mit den Fingern tasten, es war nur noch 2 Fingerglieder tief drinnen .Mit der ersten Presswelle, bei der ich allerdings keinen Presszwang verspürte, schob sich das Köpfchen schon raus, ist aber wieder zurückgerutscht. Bei der nächsten Welle wurde das Köpfchen geboren, ich hatte meine Hand die ganze Zeit auf dem Damm, es war ein unglaublich schönes Gefühl das Köpfchen in die eigene Hand gleiten zu lassen.

Mein Mann konnte das Köpfchen auch anfassen, er empfand die nun folgende Wellenpause ewig lang, für mich war es einfacher, weil ich gespürt habe, dass sich etwas tut.

Eine Welle später schoss meine Tochter mit Kraft ins Wasser. Während dieser Geburtswellen hatte ich keine Schmerzen und konnte mich gut auf die J-Atmung konzentrieren, ich habe aber etwas mitgedrückt, weil ich so ungeduldig war und endlich meine Tochter im Arm halten wollte. Das war um 16.30 Uhr der Fall.

Sehr beeindruckend fand ich die Tatsache, dass ich während der Geburt immer wieder auch gespürt habe, wie meine Tochter mitarbeitet. Ganz toll war das Gefühl, als sich am Ende vor der letzten Welle gedreht und mit den Füßen abgestoßen hat.

Ganz behutsam haben wir die Kleine aus dem Wasser auf den Bauch geschoben. Sie hat die Augen gleich, soweit das möglich war, geöffnet und auch das Anlegen an der Brust hat gleich geklappt. Die Nabelschnur hat nach dem Anlegen aufgehört zu pulsieren. Mein Mann hat diese dann durchtrennt. Leider wollte die Hebamme dann an der Nabelschnur ziehen um zu sehen, ob sich die Plazenta löst. Dies wurde von mir vehement unterbunden. Sie tastete dann über die Bauchdecke, ob sie sich löst. Um 17.00 Uhr wurde die Plazenta geboren. Danach wurde ich noch genäht während mein Mann Valentina auf seiner Brust liegen hatte und später die U1 begleitete. Wir durften so lange wir wollten im Kreißsaal bleiben und in Ruhe Valentina begrüßen.

Uns geht es allen sehr gut, es war ein unglaubliches eindrucksvolles Geburtserlebnis, welches wir ohne den Kurs sicher so nicht erlebt hätten. Ganz besonders hat uns – auch schon während der Schwangerschaft- das Vertrauen in den eigenen Körper geholfen und die Zuversicht, dass wir mit den gelernten Methoden einen Koffer voller Möglichkeiten mitnehmen, aus dem wir schöpfen können.

Vielen Dank Bianca und Ralph für die gute Vorbereitung!

Ida

Warum der Hypnobirthing-Kurs für den Geburtsbegleiter wichtig ist: (Ehemann)
Die Anforderungen an einen Geburtsbegleiter sind vielseitig aber auch widersprüchlich. Er muss einfühlsam Stärke und Zuversicht vermitteln während er vieles nicht in der Hand hat, zur Passivität verdammt ist, oder eigene Ängste aussteht. Der Kurs hilft, sich in dieser schwierigen Rolle zurechtzufinden, sorgt dafür, dass Untätigkeit nicht zur Hilflosigkeit wird, man Ängsten begegnen kann, ohne gelähmt zu sein, macht Ärzte zu hilfreichen Beratern nicht zu Entscheidern und hilft seine Partnerin zu stärken, zu stützen und ihr Halt zu geben, wie sie es braucht.

Wir haben den Hypnobirthing-Kurs bei Bianca und Ralph besucht und fleißig zu Hause atmen und Entspannungsübungen geübt, außerdem habe ich mir meine eigenen Geburtsaffirmationen zusammengestellt und diese regelmäßig angehört. Die Schwangerschaft verlief superentspannt und ich sah der Geburt sehr zuversichtlich und gelassen entgegen. Im Krankenhaus haben wir ausführlich über unsere Wünsche gesprochen und darüber, wie wir uns eine natürliche, sanfte Geburt vorstellen. Leider mussten wir, als es soweit war, feststellen, dass es einfach Dinge gibt, die man weder planen, noch auf die man sich mit einem Kurs vorbereiten kann.
Meine Wellen kamen sehr unregelmäßig und das CTG, welches zuerst sporadisch dann dauernd gezeichnet wurde, zeigte ständig Abfälle der Herztöne des Babys während der Wellen. Außerdem ging die Geburt leider sehr langsam voran. Mit fortschreitender Dauer wurde die Situation immer kritischer. Nachdem Entspannungsübungen, Affirmationen, Atmen, Akkupunktur und Globuli nicht halfen, bekam ich einen Wehentropf. Die Wellen wurden nun immer schmerzhafter, so dass ich nach ca. 16 Stunden entgegen meiner Vorsätze eine PDA verlangte (was ich auch nicht bereute). Letzendlich musste das Baby mit der Saugglocke geholt werden und kam nach über 24 Stunden endlich auf die Welt. Wir konnten uns aber noch glücklich schätzen, denn das Baby lag noch sehr hoch und es hätte um ein Haar ein Kaiserschnitt gemacht werden müssen.
Direkt nach der Geburt wurde meine Tochter sofort abgenabelt und weggebracht, da sie Fruchtwasser in der Lunge hatte, das dringend abgepumpt werden musste. Aber so schnell wie möglich wurde sie dann zu mir zurückgebracht und auf den Bauch gelegt. Es stellte sich raus, dass ein Knoten in der Nabelschnur war, was die unregelmäßigen Herztöne erklärt hatte und der Kopf des Babys sehr groß war, was das Absenken erschwert hatte.
Rückblickend waren wir erstmal enttäuscht dass die Geburt so ganz anders gelaufen ist als wir uns das gewünscht hätten.
Allerdings ist die Geburt trotzdem selbstbestimmt abgelaufen – die Hebammen und Ärzte haben unsere Wunschliste sehr ernst genommen und alle Interventionen mit uns abgeklärt, so dass wir immer genug Zeit hatten, pro und contra abzuwägen und eine Entscheidung zu treffen. Im Nachhinein hätten wir auch alles wieder genauso gemacht.

Außerdem war die Stimmung während der Geburt durchweg entspannt und angenehm. Das lag zum einen Teil an den großartigen Hebammen, die uns sehr gut betreut haben. Eine der Hebammen kam uns danach extra noch auf Station besuchen um uns zu sagen wie angenehm sie und ihre Kolleginnen die Stimmung während der Geburt empfunden haben.

Auch einige Elemente des Hypnobirthing konnten wir anwenden. Die langsame Atmung während der Wellen habe ich ein paar mal ausprobiert, allerdings hatte ich den Eindruck dass die Schmerzen dadurch stärker wurden, dafür habe ich die Schlafatmung in den Pausen gemacht, was mich immer wieder entspannt hat. Geholfen haben außerdem die Rückenmassagen durch meinen Partner und die Affirmation „Jede Welle bringt mein Baby näher zu mir“, die mein Mantra für jede Welle wurde. Das stärkste Bild was mir im Nachhinein im Kopf geblieben ist, ist wie ich im Kreißsaal am offenen Fenster stehe nachdem die Sonne aufgegangen ist und mich aufs Fensterbrett stütze und nach draußen in den Park schaue. Dort ist ein Brunnen mit Steinen und bei jeder Welle versuche ich die Steine zu zählen. Das hat mich gut abgelenkt und ich konnte die Sonne richtig genießen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich nach wie vor froh bin, den Hypnobirthing-Kurs gemacht zu haben, da die Geburt so trotz allem entspannt ablaufen konnte aber dass ich auch froh war, dass wir im Krankenhaus gut betreut wurden und alle erforderlichen medizinischen Interventionsmöglichkeiten nutzen konnten. Trotz aller Schwierigkeiten empfand ich die Geburt als ein schönes Erlebnis und weiß jetzt, dass es keinen Grund gibt, dieser Erfahrung ängstlich entgegen zu blicken, es gibt nichts, mit dem man sich nicht arrangieren könnte.

Vielen Dank für die liebe Betreuung durch euch!

Hanna

Ich bin sehr froh darüber, den Hypnobirthing-Kurs gemacht zu haben. Besonders gut fand ich es, dass ich mich den Wellen (die durchaus sehr schmerzhaft waren) nicht hilflos ausgeliefert gefühlt habe und Handwerkszeug hatte, wie ich mit ihnen umgehen kann. Ich hatte trainiert MIT den Wellen zu atmen (nicht GEGEN sie). In Momenten der Angst konnte ich mich selbst oder später mein Mann durch bewusstes Atmen beruhigen. Während des Kurses hat es mir gut getan, so viele schöne und positive Geburten zu sehen. – Anna…

Bericht über die Geburt des kleinen Sonnenscheins im August ´13.
Über eine Freundin hatte ich vom Hypnobirthing erfahren. Sie hatte es als sehr hilfreich empfunden, die verschiedenen Atemtechniken zu lernen, um den Geburtswellen zu begegnen und ihnen nicht hilflos ausgeliefert zu sein.
Ab dem Tag vor dem errechneten Termin fühlte ich mich „bereit“ für die Geburt (davor hatte es noch viele Dinge zu erledigen gegeben und das Wichtigste davon hatte ich geschafft).
Am errechneten Termin hatte ich dann morgens ab vier Uhr alle zehn Minuten Wellen, die sich aber nach einer Stunde wieder beruhigten. Mittags schlief ich ein paar Stunden und verbrachte den halben Tag gemütlich im Bett (zwischendurch mit Anhören der Geburtsaffirmationen und der Tiefenentspannung). Den ganzen Tag über hatte ich in etwa jede Stunde eine leichte Welle. Abends sahen mein Mann und ich zuerst einen sehr lustigen Kurzfilm und dann einen unserer Lieblingsfilme an. Währenddessen hatte ich unregelmäßige Wellen, die ich gut aushalten konnte, wenn ich vom Sofa aufstand und auf dem Petziball herum hüpfte. Ich spürte die Wellen schmerzhaft im Schambeinbereich. Nach dem Film (es war gegen 23 Uhr) beschwerte ich mich bei meinem Mann, dass die blöden Wellen nicht an der „richtig Stelle“ wehtäten und so unregelmäßig wären. So könnte sich der Muttermund nicht öffnen. Kaum hatte ich das ausgesprochen, veränderte sich der Schmerz (jetzt vom Kreuzbeinbereich nach vorne ziehend) und die Wellen kamen regelmäßig alle sieben Minuten. Jetzt spürte ich, dass die Geburt wirklich losgehen würde und ich freute mich sehr auf das kommende Naturereignis. Ein Satz der Geburtsaffirmationen hatte es mir besonders angetan und den wiederholte ich im Geiste während der gesamten Geburt immer wieder: „Ich bin entspannt und glücklich, dass mein Baby endlich zu mir kommt!“. In aller Ruhe packte ich meinen Geburtsrucksack noch einmal um (der Sommer machte gerade eine Pause und das Baby und ich würden wärmere Kleidung brauchen). Alle sieben Minuten unterbrach ich die Packaktion und eilte zum Petziball, um die Wellen hüpfend und atmend besser aushalten zu können. Um 0.30 Uhr fuhren wir bei strömendem Regen in die Klinik. Im Auto hatten mein Mann und ich viel Spaß damit, laut mit den Wellen zu singen.

In der Klinik angekommen (um ca. 1.00 Uhr), wurde ich von der Hebamme untersucht. Sie stellte fest, dass die Portio verstrichen und der Muttermund schon 3 cm geöffnet war. Ein guter Befund.
Sehr eindrücklich war für mich, dass ich die Eröffnungswellen als viel weniger schmerzhaft empfand, wenn ich bewusst in der Wellenatmung mitatmete. Dabei war die Vorstellung mich nach unten zu öffnen sehr hilfreich und führte dazu, dass ich die Schmerzen gut erträglich fand. Wenn ich aus irgendeinem Grund von der Konzentration auf die Atmung abgelenkt war, überrollten mich die Wellen und waren kaum auszuhalten. Einmal spürte ich in der Eröffnungsphase sogar eine leichte Panik in mir aufsteigen. Es kam mir vor, als säße ich in einem Karussell, das sich immer schneller drehen würde und ich könnte nicht aussteigen bis die Fahrt vollendet sei. Hier war ich sehr froh, dass ich in den letzten Wochen fast täglich geübt hatte, mich selbst in Hypnose zu setzen (und diese zu vertiefen). So konnte ich mich mit der Schlafatmung wieder selbst beruhigen. Ich durfte ein Entspannungsbad nehmen, was mir sehr gut tat, da die Welle in ihrer Intensität etwas zurückgingen und ich Kraft tankte. Nach dem Bad wurden die Wellen intensiver und die Hebamme bot mir ein intravenöses Schmerzmittel (Meptid) an, das ich gerne annahm. Mir wurde davon ein wenig schwummerig, aber ich genoss die Schmerzreduktion und den leichten Dämmerzustand (es war ja mitten in der Nacht). Der Muttermund öffnete sich bis 3.30 Uhr auf ca. 7 cm. Noch einmal kam ich etwas außer mir, da ich die Wellen als sehr schmerzhaft empfand. Diesmal war es mein Mann, der mich zu mir und meiner Konzentration zurückbrachte, indem er mir fest in die Augen sah und mich liebevoll aber sehr bestimmt aufforderte, mit ihm zur Wellenatmung zurückzukehren. Mein Mann war während der ganzen Eröffnungsphase eine sehr wichtige Stütze für mich. Er akupressierte Punkte an meinem Kreuzbein während der Wellen, gab mir zu trinken und ich konnte mich in bestimmten Positionen bei ihm festhalten, was mir psychisch und physisch sehr gut tat. Um 5.30 Uhr war der Muttermund vollständig eröffnet und ich erinnere mich noch, dass ich sehr erstaunt und erfreut war darüber. Da ich mir eine Wassergeburt wünschte, wurde jetzt die Gebärbadewanne vorbereitet. Leider hatte ich mit meiner Hebamme nicht über Hypnobirthing gesprochen und so leitete sie mich zum Pressen an. Da ich ja eigentlich die J-Atmung machen wollte, war ich jetzt in einem inneren Konflikt. Dazu kam, dass ich in der Badewanne nicht so viel Halt hatte und nicht richtig pressen konnte. So machte ich weder die J-Atmung noch das Pressen konsequent und aus ganzem Herzen. Dadurch, dass ich in der Badewanne lag, war mein Mann auch etwas weiter von mir entfernt und konnte mir nicht mehr so richtig helfen. Um 6.38 Uhr wurde unter leichtem Mitkristellern des Arztes das Baby dann aber doch im Wasser geboren. Wir waren und sind überglücklich!

Mein Fazit: Für die nächste Geburt will ich unbedingt im Vorfeld mit Hebamme und Ärzten über die Austreibungsphase sprechen. Ich will ihnen das Konzept der J-Atmung erklären und bitten, dass ich vorerst nicht zum Pressen angeleitet werde (sofern es aus medizinischer Sicht vertretbar ist). Ich bin sehr froh darüber, den Hypnobirthing-Kurs gemacht zu haben. Besonders gut fand ich es, dass ich mich den Wellen (die durchaus sehr schmerzhaft waren) nicht hilflos ausgeliefert gefühlt habe und Handwerkszeug hatte, wie ich mit ihnen umgehen kann. Ich hatte trainiert MIT den Wellen zu atmen (nicht GEGEN sie). In Momenten der Angst konnte ich mich selbst oder später mein Mann durch bewusstes Atmen beruhigen. Während des Kurses hat es mir gut getan, so viele schöne und positive Geburten zu sehen.

Vielen herzlichen Dank an Ralph und Dich.

Lena und Vianne

Dass diese Geburt überhaupt so stattfinden und ich unsere Zwillinge erst 2 Tage vor dem errechneten Termin zur Welt bringen konnte, verdanken wir der Aufklärung und dem Mut-machen in Eurem Kurs…

Die Geburt unserer Zwillingsmädchen war ein sehr sportliches Ereignis. Wir benötigten von der ersten Geburtswelle (0:30 Uhr) bis zur Geburt unserer zweiten Maus (Punkt 3:00 Uhr) genau 2,5 Std. Kurz und knackig!
Bei dieser schnellen Geburt wurde ich von der Intensität und den kurzen Abständen der Wellen dermaßen überrascht, dass ich die Atemtechniken leider nur teilweise anwenden konnte. Eigentlich war ich außerstande überhaupt irgendetwas zu lenken. Allerdings hatten wir die langsame Atmung mit Euch und auch zuhause gut geübt, so dass das fast automatisch funktionierte. Auch zwischen den Wellen saß die Schlafatmung ziemlich gut, so dass ich mich trotz der kurzen Abständen gut erholen und neue Kraft schöpfen konnte. Das Herunteratmen klappte aber leider so gar nicht, da in diesen Momenten mein Körper tat, was wohl getan werden musste und ich nicht in der Lage war einzugreifen.

Das diese Geburt überhaupt so stattfinden und ich unsere Zwillinge erst 2 Tage vor dem errechneten Termin zur Welt bringen konnte, verdanken wir der Aufklärung und dem Mut-machen in Eurem Kurs.

Ab Woche 38 versuchten die Ärzte bei unseren 2-tägigen CTG-Überwachungen uns davon zu überzeugen, dass es sicherer wäre, die Geburt einzuleiten – Zwillinge kämen schließlich in der Regel früher. Da CTG und Ultraschall aber absolut unbedenklich waren und ich mich gut fühlte, schoben wir die Entscheidung immer wieder um 2 Tage auf und dann wieder um 2 Tage usw.

Erst 2 Wochen später, 3 Tage vor dem errechneten Termin, hatte ich keine Lust mehr, da das Gewicht und das heiße Wetter mir doch zusetzen. Also gingen wir ins Krankenhaus und ließen einleiten.

Auch das diese Geburt eine Spontan-Geburt war, verdanken wir der positiven Einstellung, die Ihr uns diesem Ereignis gegenüber vermittelt habt. Mit Zwillingen wird man immer wieder gefragt, ob wirklich eine natürliche Geburt gewünscht ist. Da das führende Kind in Schädellage und das zweite in Steißlage lag, waren die Voraussetzungen aber optimal und so ließen wir uns nicht verunsichern.

Diese Geburt wurde für uns zu diesem wunderschönen Ereignis, da wir sie mit viel Selbstvertrauen in uns und in meinen Körper angehen konnten. Und auch die Ärzte und Hebamme waren schließlich ergriffen und begeistert 😉

Unsere Kinder wogen bei Ihrer Geburt 2490 g und 2400 g und waren gesund, munter und vor allem reif.

Wir danken euch für all eure Tipps, Hilfestellungen und die entspannte Zeit bei und mit Euch Vielen Dank dafür und weiterhin viel Erfolg mit Eurer wertvollen Arbeit.

L.&V.&S.&F.

Benjamin

Wir haben es geschafft! B. ist in unser Leben getreten und macht uns in jeder einzelnen Sekunde unseres Lebens glücklich! Am Sonntag Mittag genau zwei Stunden vor Vollmond hat das Licht der Welt erblickt. Wobei ihn das alles nicht wirklich sehr beeindruckt! Er kennt ja eh schon alles, so entspannt wie er wirkt und ist! Er ist ein wirklich sehr winziges kleines und wundervolles Kerlchen, hatte 3040g und war 51 cm groß.

Wir hatten eine tolle Geburt, waren sehr entspannt und konnten leider nicht alles umsetzen.. aber dafür Vieles! Vor allem eines…. Liebe, Achtsamkeit und einfühlsame Teamarbeit! 🙂 Gedauert hat es von 23 Uhr abends bis mittags – es kam mir aber wie höchstens 3 Stunden vor… anscheinend saß ich auch mit A. 5 Stunden im Pool 🙂 Fühlte sich an wie 30 Minuten… Unfassbar 🙂

Unsere beiden Hebammen begleiteten uns ebenfalls wundervoll …

Ferris

… Ich las die Anleitungen zur Selbsthypnose im Buch und führte diese alleine aus. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich tief entspannen zu können, aber mit den Tagen und Wochen fiel es mir immer leichter, so dass zum Schluß ein kurzer Augenblick genügte, um mich in tiefe Entspannung zu geleiten.

… unser kleines, großes Wunder

Dies war meine dritte und letzte Schwangerschaft. Meine großen Söhne sind zehn und acht Jahre alt und sind so unterschiedlich, wie ihre Geburten waren. Louis, der Ältere, kam in der Geburtswanne zur Welt, es war eine lange aber schöne Geburt, für Louis sehr sanft und ebenso ist sein Wesen. Friedlich, sanft, liebevoll, verständnisvoll.
Bei Lenny, dem Jüngeren, wurde die Geburt eingeleitet, da der errechnete Termin um 10 Tage überschritten und ich in körperlich sehr schlechter Verfassung war. Nachdem diverse Hilfsmittel und auch der Wehentropf die Geburt nicht einleiten konnten, entschied die Hebamme, die Blase zu öffnen, woraufhin Lenny innerhalb von 20 Minuten geboren wurde. Er erlitt schweren Sauerstoffmangel und musste reanimiert werden, er wurde abgenabelt und weg getragen, ohne dass wir wussten, was mit unserem Kind ist. Die Geburt an sich war zwar schnell, aber sehr schmerzhaft, auch war es für Lenny sicher sehr hart, so überraschend zur Welt gezwungen zu werden – und ebenso ist sein Wesen, stürmisch, aufbrausend, emotional unkontrolliert und wild.

Nun, bei meiner dritten Schwangerschaft, acht Jahre später, war es mir sehr wichtig, dem Kind seinen Weg zu ebnen und es aus freien Stücken zu uns kommen zu lassen. Auf keinen Fall sollte noch ein Kind von mir so brutal zur Welt gezwungen werden. Außerdem wollte ich eine möglichst sanfte und schmerzarme Geburt erleben – auf der Suche nach Infos stieß ich auf Hypnobirthing. Ich trainierte mit dem zugehörigen Buch, einigen Hypnose-CDs, klassischer Musik und regelmäßigen Zeiteinheiten tagtäglich ab der 25. Schwangerschaftswoche. Ich las die Anleitungen zur Selbsthypnose im Buch und führte diese alleine aus. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich tief entspannen zu können, aber mit den Tagen und Wochen fiel es mir immer leichter, so dass zum Schluß ein kurzer Augenblick genügte, um mich in tiefe Entspannung zu geleiten.

Nach vielen Tagen Vorwehen, die aber am Muttermund nichts bewirkten, wachte ich am Samstag morgen um 7 Uhr mit leichten Wehen auf. Heute sollte ich im Krankenhaus ein CTG schreiben lassen, am Sonntag wäre der errechnete Entbindungstermin und das CTG der letzten beiden Tage hatte schon deutliche Wehen geschrieben. Mein Arzt hatte mir schon gesagt, dass beim dritten Kind häufig viele Fehlalarme voraus gehn, bevor die Geburt tatsächlich los geht. Aufgrund dieser Info und der Tatsache, dass Louis und Lenny neun und zehn Tage übertragen waren, rechnete ich also nicht damit, dass es heute los gehen sollte.

Wir brachten die Kinder vorsorglich zur Oma, falls die Untersuchung im Krankenhaus länger dauern sollte und stellten zur Sicherheit auch die Kliniktasche in den Kofferraum.
Um 11.30 Uhr gingen wir ins Krankenhaus. Die leichten Wehen waren etwas stärker, aber noch nicht schmerzhaft.
Um 12.30 Uhr, als ich am CTG hing, spürte ich eine starke Wehe, die auch im Rücken zog und stellte für mich fest, dass diese sich nun ganz anders anfühlte als alle vorhergehenden und dass ich nun nicht mehr nach Hause fahren würde. Mein Partner holte die Kliniktasche u. wir zogen ins Ruhezimmer des Kreissaales um.

Die Ärztin untersuchte mich gegen 14 Uhr und stellte fest, dass sich am Muttermund noch immer nichts getan hatte. Nach diesem Befund hatte ich genug Ruhe, spazieren zu gehen. Meine Sorge, ein Blasensprung und eine sehr kurz darauffolgende Geburt zu durchleben, verflüchtigte sich. Wir gingen den ganzen Mittag spazieren, immer ums Krankenhaus auf allen möglichen Wegen. Gegen späten Nachmittag wurde das Gehen immer anstrengender, die Wehenpausen kürzer und die Wehen nun deutlich spürbar und schmerzhaft.
Zurück im Ruhezimmer legte ich mich hin und hörte mir die Regenbogenenstpannung an. Ich passte meine Atmung an die Wehen an, wie ich es gelernt hatte und spürte, die Erleichterung. Die Wehen wurden viel besser erträglich und ich spürte nur noch ihre Kraft.

Gegen 19 Uhr stellte die Hebamme fest, dass der Muttermund erst zwei Zentimeter aufgegangen war. Das enttäuschte mich nun doch sehr, hatte ich doch schon seit 12 Stunden Wehen. Und das beim dritten Kind!
Ich nahm Kontakt zu meinem Baby auf und sagte ihm, dass Mama sich zwar eine langsamere Geburt gewünscht hat, aber dass es ganz so lange doch nicht mehr dauern sollte, da meine Kraftam Schwinden sei und ich ihn endlich in meinen Armen halten wolle. Nach dieser kleinen Zwisprache wurden die Wehen um einiges stärker. Um 20.30 Uhr ging ich in die Badewanne, da das Kreissaalzimmer mit der Gebärwanne belegt war.

Die Wehen kamen nun in kurzen Abständen und mit einer überwältigenden Kraft, als welche ich sie auch spürte. Die Atemtechnik konnte ich nun nicht mehr anwenden, hatte ich nicht genug Luft für die langen Atemzüge, so tönte ich leise und mit der Zeit lauter werdend mit jeder Wehe mit. Kurzes Einatmen, tiefes langezogenes Aaaaaa beim Ausatmen. Meinen Körper entspannte ich nach erlernter Technik so tief, dass die Wehen sehr gut auszuhalten waren. In den Pausen plauderte ich mit meinem Partner und der Hebammenschülerin mit u. während der Wehen konzentrierte ich mich tief in mich hinein.

Da ich so ruhig und enstpannt im Wasser lag, brachte ich das Team ganz durcheinander, als ich um 21.45 Uhr verkündete, dass die Wehen nun nach unten schieben und ich der Meinung bin, die Geburt bestehe bevor. Emsiges Treiben herschte nun, denn für eine Geburt war das Bad nicht ausgelegt. Der Muttermund wurde seit 19 Uhr nicht mehr kontrolliert, weil die Hebamme durch meine Entspanntheit keine Veranlassung dafür gesehen hatte.
Um 21.56 Uhr war alles bereit – das weiß ich so genau, weil Hebamme und mein Partner den Uhrencheck machten, damit bei der Geburt auch die richtige Zeit angezeigt würde.
Die nächsten beiden Presswehen drückten noch nicht doll genug, um mitzuschieben. Bei der dritten dann platze die Fruchtblase und ich spürte, wie der Kleine tiefer rutschte. Nun war alles bereit, noch zwei weitere Presswehen und unser Schatz war da. Ich schaffte es nicht, einfach nur nach unten zu atmen, der Drang mitzupressen war einfach zu groß.

Um 22.09 Uhr konnte ich meinen kleinen Ferris in Empfang nehmen. Nachdem ich im Zimmer auf dem Bett angekommen war, der Kleine nackt auf meinem Bauch lag und die Ärztin mir bestätigt hatte, dass ich keinerlei Verletzungen von der Geburt erlitten hatte, musste ich vor Glück und Erleichterung fast weinen. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, dass alles so geklappt hatte, wie ich mir das für meine dritte und letzte Geburt gewünscht hatte.

Ferris ist ein sehr ruhiges, friedliches Baby, er weint nur sehr selten, schläft viel und hat wache, aufmerksame Augen. Ich bin mir sicher, dass er ein sanftmütiger Mensch wird.

Hypnobirthing ist eine tolle Sache und ich kann nur jeder werdenden Mutter empfehlen, sich damit zu beschäftigen – man wird belohnt für die Mühe! In Verbindung mit einer konzequent durchgeführten Dammassage hat meine gute Vorbereitung dafür gesorgt, dass ich schon zwei Tage nach der Geburt total fit war, gehen und sitzen konnte ohne Schmerzen und ein Geburtserlebnis mitnehmen darf, das nicht nur für mich, sondern auch für beteiligte Hebamme, Hebammenschülerin und meinen Partner sanft, harmonisch und unvergesslich war.

Vielen Dank liebe Frau Heinkel, für Ihre Hilfe, Ihr Verständnis für meine Situation und Ihr Entgegenkommen!

Jonathan

… ein persönlicher Hinweis von mir als Geburtsbegleiter und Ehemann: Ich habe mich in dem Kurs sehr gut aufgehoben gefühlt, da die Themen nicht ausschließlich aus der Sicht der Mutter, sondern auch aus der des Begleiters behandelt wurden. Mit dazu beigetragen hat, dass wir den Kurs mit einem anderen Pärchen gemacht haben und auch, dass Ralph den Kurs mit begleitet und geführt hat.

Unser Gottesgeschenk erblickte im Januar 2013 auf natürlichem Weg das Licht der Welt.

Herzlichen Dank an Bianca und Ralph, die uns durch ihren Hypnobirthing-Kurs so liebevoll und kompetent durch unsere Schwangerschaft begleitet haben. Da wir zu den Spätgebärenden gehören und somit in die Kategorie „Risiko- Schwangerschaft“ eingestuft wurden, war für uns jeder Kurstag ein Highlight, denn dort wurden nicht die Risiken einer Schwangerschaft in den Mittelpunkt gestellt, sondern es wurde mehr Wert darauf gelegt, sich zuerst einmal intensiv mit dem natürlichen Geburtsverlauf auseinanderzusetzen. So konnten wir der Geburt unseres Sohnes mit positiven Gefühlen entgegenblicken.

Während dem Geburtsverlauf half uns die erlernte Schlafatmung, Entspannung zwischen den Wellen zu finden.

Wichtig war für uns im Kurs auch die Einbindung des Geburtsbegleiters, so dass er während der Geburt aktiv unterstützend zur Seite stehen konnte. Wir haben unsere niedergeschriebenen Geburtswünsche mit dem Krankenhauspersonal vorab besprochen. Sie wurden während der Geburt respektiert. Wir sind der Überzeugung, dass die niedergeschriebenen Wünsche und auch unsere in dem Kurs erworbene Grundeinstellung mit dazu geführt haben, dass wir sowohl von der Hebamme als auch der Ärztin als selbstbestimmende Eltern beachtet wurden. Dies wurde uns in einem Nachgespräch von der Hebamme bestätigt. Da unsere Vorstellungen und Wünsche nicht alle in Erfüllung gingen, sind wir froh, dass wir uns mit der Einstellung „Ich lasse mich auf jede Wendung ein, die der Geburtsverlauf mit sich bringt“ auf den Weg in den Kreissaal gemacht haben.

Noch ein persönlicher Hinweis von mir als Geburtsbegleiter und Ehemann: Ich habe mich in dem Kurs sehr gut aufgehoben gefühlt, da die Themen nicht ausschließlich aus der Sicht der Mutter, sondern auch aus der des Begleiters behandelt wurden. Mit dazu beigetragen hat, dass wir den Kurs mit einem anderen Pärchen gemacht haben und auch, dass Ralph den Kurs mit begleitet und geführt hat. Die behandelten Themen gaben mir auch nochmals Anregungen und die Sicherheit, mich mit meiner Frau auf die Ankunft unseres Sohnes vorzubereiten.

Nochmals vielen lieben Dank dem Hypnobirthing-Kursteam Bianca und Ralph!

Emilia

… Alles in allem kann ich sagen: der Hypnobirthing-Kurs hat mir während der Schwangerschaft geholfen, entspannt an die Sache ranzugehen. Er hat mich wieder ein Stück näher zu mir selbst gebracht.

Mir ist nachts im Schlaf die Fruchtblase geplatzt. Als ich gemerkt habe, dass ich mir nicht in die Hose gepieselt habe, sondern dass es Fruchtwasser war, habe ich dessen Farbe und Geruch überprüft. Es war alles in Ordnung, so dass ich völlig ruhig und entspannt wieder ins Bett zurückgegangen bin. Nach einer Zeit im Liegen konnte ich meine Wehen nicht mehr gut veratmen. Also bin ich aufgestanden und habe ausprobiert was mir guttut. Ich habe mich dann auf meinen Gymnastikball gesetzt und habe bei jeder Wehe das Becken kreisen lassen.

Meinen Mann habe ich schlafen lassen. Ich habe mich alleine mit mir selbst sehr wohl und sicher gefühlt.

Euer Tip – erst so spät wie möglich in die Klinik zu fahren – haben wir beherzigt. Wir haben uns auf den Weg gemacht als die Wehen alle drei Minuten gekommen sind. Als wir dort ankamen war der Muttermund bereits vollständig offen und kurze Zeit später war Emilia auch schon auf der Welt.

Da dann alles doch sehr schnell und häftig war, hatten wir keine Zeit aber auch keine Veranlassung eine der Hypnobirthing-Techniken anzuwenden. Mein Körper hat hervorragend funktioniert und mich spüren lassen was ich zu tun habe.

Alles in allem kann ich sagen: der Hypnobirthing-Kurs hat mir während der Schwangerschaft geholfen, entspannt an die Sache ranzugehen. Er hat mich wieder ein Stück näher zu mir selbst gebracht. Und auch der Papa wurde gut darauf vorbereitet, wie er mit mir und während der Geburt verfahren kann. Von den erlernten Atemtechniken konnte ich nur in der Eröffnungsphase Gebrauch machen. Danach kam ich nicht mehr damit klar. Jedenfalls war ich ruhig und ohne Angst während der ganzen Geburt und ich glaube dazu hat euer Kurs ein großes Stück beigetragen.

Swantje, Sascha und Emilia

Elyas

… Es war eine schöne und schnelle Geburt…

Wir waren um 3:10 Uhr da und um 4 Uhr kam E. zur Welt. Die Atmung und die Konzentration nach innen und zum Kind hin, eben alles was wir bei Euch gelernt haben, hat mir sehr geholfen, auch H. war sehr präsent und wir haben gut zusammengearbeitet. Morgens haben wir gefrühstückt und sind dann nach Hause. Mir ging es sehr gut und ich war nicht erschöpft oder so. E. ist ein sehr zufriedenes Kind und wir sind froh, dass alles so gut geklappt hat.

Marie

… Interessanter Weise vertieften wir so nicht nur unsere Fähigkeit zu entspannen, zu atmen und zu visualisieren, sondern erlebten auch eine intensive Zeit als Paar und werdende Eltern…

Nun ist unsere zweite Tochter schon 8 Wochen auf der Welt und wir sind reich beschenkt worden! Wir konnten einen tollen Start unserer Tochter ins Leben erleben und hatten eine wunderbare Wochenbettzeit!
Nicht zuletzt verlief dieses Mal alles recht entspannt, weil wir uns als Paar bewusster auf diese Geburt vorbereitet hatten. Dabei war uns das Hypnobirth-Konzept ein toller Wegbereiter und zugleich Begleiter während der Schwangerschaft.
Schon einige Wochen vor dem eigentlichen Ereignis hatten wir es geschafft, je eine Übung des Konzeptes täglich in unseren Alltag zu integrieren. Interessanter Weise vertieften wir so nicht nur unsere Fähigkeit zu entspannen, zu atmen und zu visualisieren, sondern erlebten auch eine intensive Zeit als Paar und werdende Eltern.

Aber nun von Anfang an…

Die ersten noch leichten Wellen gingen am Donnerstag gegen 5 Uhr morgens los. Wir waren voller Vorfreude und Neugierde und mein Mann nahm sich direkt frei. Wir gingen vormittags noch in der Natur spazieren. Dabei wendete ich während der Wellen die langsame Atmung an. Auch am Nachmittag hörten wir nochmal gezielt verschiedene Entspannungstexte im Bett und die Wellen habe ich zu dieser Zeit auch nicht als Schmerz empfunden. Da sie gegen Abend stärker und die Abstände kürzer wurden, riefen wir unsere Beleghebamme an. Sie kam gegen 19.30 Uhr vorbei. Der Muttermund war 1 cm geöffnet und ich erinnerte mich daran, dass eine Geburt auch Zeit brauchte. Gezielt wendete ich nun die Langsame Atmung mit Visualisierungen an und konnte deutlich spüren, wie meine Muskulatur und die Atmung den Geburtsprozess unterstützen.

Die Hebamme riet uns gegen 21.30Uhr ins Geburtshaus zu kommen. Wir versorgten unsere Tochter und fuhren etwas aufgeregt los. Dort erwartete uns eine sehr schöne Atmosphäre und wir konnten nach der 25-minütigen Autofahrt gut wieder in die Atemtechniken zurückfinden. Ich spürte nun während jeder Welle ein starkes Ziehen im Unterleib. Der Muttermund öffnete sich langsam und mein Mann stand mir bei jeder Welle zur Seite, sagte mir unsere Affirmationen auf oder atmete mit mir. Die Hebamme lies uns zunächst völlig gewähren, kam nur, wenn wir sie brauchten. Wir durften bestimmen, ob wir eine Lageveränderung wollten und so probierten wir während der Nacht mehrere Positionen und Orte aus. Am wohlsten fühlte ich mich in der Wanne und verbrachte dort auch eine sehr lange Zeit. Als es langsam Morgen wurde, hatte ich hier meine schönste Geburtserfahrung: Die Wellen waren nun sehr stark, der Muttermund nahezu ganz geöffnet und ich spürte deutlich, wie sich das Baby nach unten schob und fühlte mich wie in Trance. Die Personen im Raum nahm ich entfernt noch wahr, war aber ganz in meinem Körper und spürte, wie mein Körper für mich und mit dem Baby arbeitet. Wir waren Teil dieses Wunders!

Nach einer ganzen Weile, entdeckte die Hebamme den Kopf und auch ich konnte ihn tasten, was mich sehr erleichterte, denn meine Atmung begann während der starken Wellen nun unruhiger zu werden. Ich spürte, dass meine Beine gelegentlich zitterten und begann beim Ausatmen zu tönen, um mit dem Schmerz besser umzugehen. Sowohl die Hebamme als auch mein Mann ermutigten mich, dass es nun bald soweit sei. Doch irgendwie wollte die eigentliche Geburtsphase nicht beginnen. Mein Mann und ich merkten schließlich, wie meine Kraft nachließ. Nach einer erneuten Untersuchung der Hebamme und weiteren 1,5 Stunden im Raum, in dem wir sämtliche Geburtspositionen ausprobierten, entschieden wir schließlich gemeinsam nun doch ins benachbarte Krankenhaus zu gehen. Zunächst stellte diese Verlegung in das Krankenhaus eine Verunsicherung für uns dar. Doch im Nachhinein war es eine gute Entscheidung, denn wie sich dort herausstellte, lag der linke Arm unserer Tochter quer, sodass das Köpfchen so nicht durchgepasst hätte. Der Arzt musste kurz die Saugglocke anwenden, was nun wirklich schmerzhaft für mich war. Doch es brauchte nur 1-2 Züge, wir arbeiteten dennoch mit den Wellen und dann war sie da. Dank des fortgeschrittenen Geburtsvorgangs auch ganz ohne Schnitt etc.

Und seitdem sind wir im vollem Glück mit unserer zweiten Tochter!!!!

Vielen herzlichen DANK nochmals, wir hatten eine tolle Zeit mit Euch.

Till

„Ich bin bereit für jede Wendung, die die Geburt meines Babys auch nehmen mag!“.Das ist eine der vielen Affirmationen, die wir / ich in der Geburtsvorbereitung oft angehört haben und wie sich im nachhinein herausgestellt hat die zentrale Affirmation.

„Ich bin bereit für jede Wendung, die die Geburt meines Babys auch nehmen mag!“

Das ist eine der vielen Affirmationen, die wir / ich in der Geburtsvorbereitung oft angehört haben und wie sich im nachhinein herausgestellt hat die zentrale Affirmation.

Schon früh, haben wir über die Vorbereitungsmethode mit Hypno-Birthing (HB) gehört und Kontakt zu Bianca und Ralph aufgenommen. Die Vorbereitungen fanden im Januar und Februar statt, so hatten wir reichlich Zeit uns mit den unterschiedlichen Entspannungsmethoden auf die Geburt vorzubereiten. Regelmäßig haben wir gemeinsam die Elternentspannung, Regenbogenentspannung und die Handschuhentspannung durchgeführt. In den Wochen vor dem Geburtstermin täglich. So hatten wir beide keinerlei Angst oder Bedenken vor der Geburt, wir freuten uns beide riesig auf die bevorstehende Geburt und waren voller Zuversicht.

Diese Vorbereitungen haben uns auch geholfen, eine gute Verbindung zu unserem Baby in der Zeit der Schwangerschaft aufzubauen. So war der errechnete Termin der 30.05, aber ich habe meinem Baby ganz oft zugesprochen, das es doch bitte zwischen dem 11. – 20.05 auf die Welt kommen soll (bin von Haus aus ungeduldig). Und das hat er dann auch gemacht unser kleine Till.

In der Schwangerschaft haben wir unser Baby „Flummi“ genannt und es oft mit diesem Spitznamen angesprochen, da wir noch nicht wussten ob Junge oder Mädchen. Nach der Geburt konnten wir unseren Till viel besser beruhigen wenn wir ihn mit Flummi angesprochen haben.

Wir hatten eine Hausgeburt geplant und auch eine Hebamme, die HB zwar nicht kannte, aber eine dem HB sehr ähnliche Einstellung zur Geburt vertrat. So gewappnet, freuten wir uns als sich in den frühen Morgenstunden des 19.05. unser Baby mit einem vorzeitigen Blasensprung ankündigte. Wir legten die Entspannungs-CD ein und genossen im Halbschlaf die Regenbogenentspannung. Es kamen immer wieder Wellen, die ich mit der Ballon-Atmung gut meisterten. Die Wellen wurden kräftiger und mit jeder Welle, dachten wir unserem Ziele näher zu kommen, die Wellen waren unsere Freunde, die uns unserem Baby näher brachten. Mittags gegen 15:00 Uhr kam unsere Hebamme vorbei und war sehr zufrieden, wie wir die ersten Stunden der Geburt gemeistert hatten. Wir wollten dann erst mal ohne die Hebamme weiter machen, was wir bis gegen 22:30 Uhr gemacht haben. Dann war mir die Anwesenheit der Hebamme wichtig.

Als sie kam, konnte sie schon kraftvolle Wellen beobachten und die Herztöne des Baby´s waren gut. Alles optimal. In den nächsten Stunden ist leider meine Temperatur angestiegen, so das in Kombination mit einem vorzeitigen Blasensprung eine intravenöse Gabe eines Antibiotikums erforderlich wurde und das war leider nur im Krankenhaus möglich.

Bis dahin, war die Geburt und ihr Verlauf, so wie wir es uns vorgestellt haben und wir wollten keine Minute missen. Es war für uns beide eine schöne Zeit, wobei wir beide jegliches Zeitgefühl verloren hatten. Das wir in die Klinik mussten war schon eine schwere Entscheidung für uns, aber wir wollten ja unser Baby nicht in Gefahr bringen. Unsere Hebamme begleitete uns in die Klinik und war die ganze Zeit in der Klinik an unserer Seite und eine unglaubliche Unterstützung. Denn in der Klinik angekommen, waren die Hebammen der Klinik die Verantwortlichen. Auch in der Klinik hatten wir sehr nette und hilfreiche Menschen um uns, die uns unterstützten, aber wir haben dann ein wenig den Faden zu HB verloren, auch wenn die Musik im Hintergrund lief.

Leider ist der Geburtsverlauf in der Klinik auch über mehrere Stunden nicht richtig vorwärts gegangen. Daher war dann am 20.05 gegen 13:00 Uhr die Entscheidung zu einer Sectio da. Da das Köpfchen unseres Kindes immer noch nicht im Becken war aber die Herztöne schlechter wurden. Wir hatten ca. eine Stunde Zeit um uns auf die Sectio mental vorzubereiten. Das war für uns 100 mal besser, als wenn wir ohne Vorwarnung, weil sich die Situation zugespitzt hat, in den OP hätten eilen müssen.

Alles in allem war es nicht so wie wir es uns vorgestellt haben, aber wir haben einen tollen Sohn, der gesund und munter ist. Und wie die Affirmation schon beschreibt: „Ich bin bereit für jede Wendung, die die Geburt meines Babys auch nehmen mag!“ So musste ich / wir uns auf eine Sectio einlassen. Euch beiden nochmals vielen Dank für die Vorbereitung. Wir hoffen, das das ein oder andere aus dem HB-Kurs in unserem Alltag sich verfestigt.

Esther & Jörg mit Till

Lea Loreen

… „Ich sagte zu meinem Baby:“Komm schon Baby, wir schaffen das, du machst das ganz toll. Sie ließen das Wasser ab und ich stand ganz langsam auf und wupp, da kam sie. Von beiden Seiten fingen sie sie auf….“

Die wundervolle Geburt meiner geliebten Tochter Lea Loreen

Ich versuchte mich wie die letzten Nächte auch, mich mit meinem kugelrunden Bauch irgendwie bequem ins Bett zu legen. Kuscheln mit Daddy ist da gar nicht so einfach. Ich bin schon froh einfach eine halbwegs akzeptable Lage mit dem Stillkissen zu finden.

Ich lege mich also ins Bett und habe gerade eine Position gefunden, da platzt meine Fruchtblase. Es machte ganz leise „Blubb“ und das ganze Bett und Nachthemd waren nass. Wow, nun geht es also los. Wie aufregend, dachte ich. Ich sagte:Schatz, ich glaub meine Fruchtblase ist geplatzt“. Er:Bist du sicher, dass du nicht in die Hose gepinkelt hast?“ Sicher bin ich mir nicht, aber da ich das grundsätzlich nicht mache, gehe ich mal stak davon aus!!!

Ich packte noch gemütlich die letzten Sachen während C. schon ganz nervös und unruhig war. Müssen wir uns nicht beeilen? Keine Ahnung, ich glaub nicht.

Wir fuhren in die Klinik (Diakonissen Krankenhaus Karlsruhe), wir checken ein. Beinahe wie in einem Hotel! Die Hebamme erkannte gleich das die Fruchtblase geplatzt war und machte ein CT. Wir betonten eifrig, das wir eine HypnoBirhing Geburt wünschen und alle Infos und Angaben dazu schon ausgehändigt haben, zum dem gaben wir auch ihr nochmal ein Infoblatt.Von ihrer Art und Aussehen glich sie einer netten, korpulenten Bauernmagd, und meinte schroff das wir wohl nicht verlangen könnten das jetzt jeder diese speziellen Begriffe auswendig lernen könne. Ich beruhigte sie und sagte ihr, das mir das jetzt nicht so das Wichtigste sei. Das CT zeigt noch keine Wellentätigkeit. Also durfte ich aufs Zimmer und schlafen. C.fuhr somit wieder nach Hause.

Den ganzen 2. Januar wurde ich freundlich und gut behandelt und immer wieder untersucht. Ich fühlte mich wohl und gut aufgehoben. Alle Werte waren bestens und von Wellen noch weit und breit nichts zu sehen.

Auch das Blut wurde mehrmals untersucht da schon die Fruchtblase geplatzt war und Entzündungen hierbei entstehen könnten.Doch das war nicht der Fall. Die Entzündungswerte wurden sogar zum Erstaunen der Ärzte von mal zu mal weniger. Man sagte mir auch, das Fruchtwasser bilde sich automatisch immer wieder nach. Es gab also nichts zu befürchten und so lies man mich in Ruhe auf die Wellen warten.

Auf Grund der guten Werte und meines guten Zustands gingen sie sogar über die normale Wartezeit von 48 Stunden hinaus.Sie gaben mir wirklich alle Zeit der Welt und machten mir keinerlei Druck was mich sehr erstaunte und begeisterte.

Bei einer Untersuchung war eine Frau gerade am gebären. Ich hörte Ihre Schreie, für mich klang es so als würde man sie abstechen was wirklich meinen Kopf f… (das kann ich nicht anders ausdrücken) und meine so wundervolle Vorstellung von einer total harmonischen schmerzfreien Geburt zerschmetterte. Nun war sie dahin, die Ruhe. Nur nicht hinhören sagte die Hebamme. Wie soll man das bitte machen? Hat man wirklich solch starke Schmerzen? Tut das sooooo weh? Ich versuchte mich wie irgend möglich wieder zu beruhigen, was mir sichtlich nicht einfach fiel.

Ich sagte mir das ist ihre Geburt. Meine wird wie meine sein.

Ich meditierte und bereitete die Geburt energetisch vor. Löste negative Energien und Schwingungen die ich erspürte auf und breitete den Empfang für das neue Lebewesen energetisch vor.

Am 3. Januar um 14 Uhr entschieden wir dann einen Rizinus Cocktail aus Rizinus Öl mit Mandelmus und Maracuja Saft einzunehmen.Ich war überzeugt eine Akupunktur würde helfen, doch es war keine Hebamme da die es konnte.

Also trank ich den Cocktail und siehe da, die Wellen setzten ein. Ganz langsam und leicht.Alle 10 Min. Zum ersten Mal spürte ich, wie sich also eine Wehe/Welle anfühlte.

Ich machte die entsprechende Atmung und so war alles gut.Ich rief C.an: die Wellen haben eingesetzt. Er kam, wir saßen in dem Essensraum und wir zählten die Minuten wo sie einsetzten. Was für ein Spaß! Jetzt geht’s los, dachte ich. Doch auch bis zum Abend wurden sie nur minimal stärker.

Seine Schwester mit Mann kamen noch zu Besuch. Ich musste wieder zur Untersuchung zum CT und sie und C.gingen wieder nach Hause.Die Wellen waren da wurden aber nicht viel stärker.

Die Ärztin kam herein und schaute mich genau an, beobachtete mich.Ich war etwas nervös und hatte schon ein Tuch mit Lavendel Öl bekommen, was mich tatsächlich ruhiger stimmte.Sie sah, dass ich schon sehr müde und kaputt war. Aber auch gefestigt und zuversichtlich.Allein ihr Dasein beruhigte mich. Innerlich wünschte ich mir das sie auch bei der Geburt dabei sein könnte.Ich war schon ziemlich müde. Sie meinte so langsam sollte es schon mal los gehen oder man müsse dann einleiten.Da es schon Nacht war empfahl sie mir nochmal zu schlafen und erst am morgen einzuleiten,falls sich nichts weiter tun würde. Sie klärte mich noch über alle Möglichkeiten und deren Inhalte auf. Ich fragte nochmal nach einer Akupunktur. Die dann auch gemacht wurde.

Da es bei meiner Bettnachbarin auch los ging gaben sie mir ein eigens Zimmer so dass jede für sich und ungestört sein konnte.Kaum auf dem neuen Zimmer ging es auch schon los. Die Wellen wurden stärker. Ich wusste doch, die Akupunktur würde helfen!

Ich rief C. an. Die Wellen wurden nun richtig stark. Ich dachte, oh Gott wie lange muss ich das aushalten.Ich wollte in die Wanne. Das war schon viel besser. schön, warm, entspannend.C. lag daneben auf einer Liege.Immer wieder hob er meine Hand und sprach mir gut zu. Ich war so müde, dass ich immer wieder einschlief und von Welle zu Welle wieder aufwachte.Nebenbei hörte man auch weitere Frauen in den Wellen, was C. ziemlich mit nahm.Mein Tönen wurde immer lauter mit langen tiefen Atemzügen.

Ich fühlte mich schon ziemlich ausgelaugt und kraftlos.Weit und breit gab es keinen Traubenzucker. Für Traubenzucker hätte ich alles gegeben. Man brachte mir Wurstbrot, doch das sprach mich nicht an. Irgend wann hatte ich das Gefühl so jetzt reicht’s, jetzt müsse es doch mal langsam losgehen.Ich rief die Hebamme und sie schaute nach.Juhuuuu, der Muttermund war komplett geöffnet und ich durfte von dieser „Vorwanne“ in die Gebärwanne.

Es war schon morgen.Die Ärztin und noch eine weitere Ärztin kamen dazu.Genau wie ich es mir gewünscht hatte.Ich freute mich richtig auf die Wanne.Ich konnte mich gut festhalten und lag bequem.

Sie legten Musik für mich auf, die mich gut entspannte und unterstützte. Die Wellen kamen nun richtig stak, es war wie ein sehr starker Druck nach unten. Ich hatte etwas Angst, dass wenn ich zu arg mit drücken würde, Etwas reißt oder Schmerzen verursachen würde. So sagte ich zu meinem Baby, gell, wir machen das ganz vorsichtig,so das es nicht weh tut. Die Hebamme unterstütze mich so wie C. mit dem Atmen.Dann sagte sie, das Köpfchen ist schon zu sehen.Kann ich es anfassen frage ich, -ja. Und ich berührte es ganz vorsichtig mit meiner Hand.

Oh mein Gott, da ist das Köpfchen. Ich spürte wie weich und warm es war und die Haare.Ich war außer mir vor Freude.Diesen Moment werde ich nie vergessen. Ich hatte ihr Köpfchen in meiner Hand.

Dann ging es wieder etwas rein.Nochmal ganz tief sagte die Hebamme und C.feuerte mich an doch die Wellen waren nicht stak genug. Dauert das noch lang fragte ich. Das Köpfchen kam wieder heraus und ging wieder rein. Sie meinten, es wäre vielleicht besser wenn ich aus der Wanne raus auf die Liege gehen würde. Ansonsten müssten sie noch zusätzlich einleiten, um die Wellentätigkeit zu verstärken.

Ich sagte zu meinem Baby:“Komm schon Baby,wir schaffen das, du machst das ganz toll.“ Ich wusste gar nicht wie ich aufstehen und auf das Bett sollte, ich war schon viel zu erschöpft.Sie ließen das Wasser ab und ich stand ganz langsam auf und wupp, da kam sie. von beiden Seiten fingen sie sie auf.Ich nahm sie auf und legte sie mir auf den Bauch.Von der Seite suchte ich ihre Augen Sie waren ganz dunkel und strahlend.Es war 8:58 sagte die eine und die andere meinte 8:57 Uhr. 4 Januar 2012 um 8:58 Uhr. (C. besteht auf 8:57 Uhr.)

Der schönste Moment meines Lebens. Willkommen kleine Seele, Willkommen kleiner Mensch, hier auf Erden, hier bei uns. Da liegst du nun Haut an Haut auf meinem Körper. Wohlig und warm. Ich umarme dich, Küsse dich, begrüße dich, liebe dich.

Wir lassen die Käseschmiere ganz einziehen und die Nabelschnur auspulsieren. Papa schneidet ganz tapfer die Nabelschnur durch. Auch Papa begrüßt dich. Er wurde aufgefordert sein Hemd auszuziehen. und so durftest du auch Papa ganz nah spüren.

Die Geburt war lange 19 Stunden aber sanft. Das ganze Team, Hebammen und Ärzte hätten nicht bessere ein können. Auf das Bett wolltest du nicht, du kamst gerade noch in der Wanne und bist sozusagen hier gestrandet. Immer kurz bevor man etwas machen wollte, hast du doch noch entschieden deinen eigenen Weg zu gehen.-zu uns. Liebe Lea Loreen.

Mutter zu werden war für mich mit Abstand der wundervollste, schönste und emotionalste Moment in meinem Leben.

E. u C.

Max

… „Euer Kurs hat mir bewusst gemacht, wie wichtig die Atmung während der Geburt, insbesondere während einer Welle ist. Darauf habe ich mich konzentriert und das hat mir bei der Geburt geholfen.“

hier nun auch mein Geburtsbericht. Auch wenn ich gar nicht so recht weiß, was ich schreiben soll, da es so schnell ging. 2 h ab Blasensprung, 1:50 h ab der ersten „Wehe“. Zeit, um in eine Entspannung zu kommen, hatte ich gar nicht.

Die ersten Wehen (so 4:40 Uhr)waren nur leichtes Ziehen und ich war mir nicht mal sicher, ob es sich um echte Wehen handelt. Die meiste Zeit habe ich normal geatmet, zwischendurch mal die Schlafatmung angewendet, um in den Rhythmus rein zu kommen.

Nachdem das Ziehen nicht nur regelmäßig kam, sondern der Abstand sich zügig von sechs auf vier Minuten verringerte, habe ich nach ca. ½ h Jörg geweckt und nach weiteren ~ 10 Minuten unseren Babysitter angerufen. Nach weiteren 10 Minuten regelmäßigen Ziehens, jetzt war es ca. 5:30 Uhr – aus dem leichten Ziehen wurde ein Ziehen – haben wir beschlossen ins Krankenhaus zu gehen. Nicht ahnend, dass es diesmal so schnell geht, haben wir noch rum getrödelt, um nicht zu viel Zeit im Krankenhaus zu verbringen.

Nach weiteren 20 min. war ich dann überzeugt, ich sollte mal ins Krankenhaus, zumindest um nachschauen zu lassen, ob es sich um echte Wehen handelt. Die Wehen waren ein bisschen stärker geworden, aber immer noch mit normaler Atmung zu bewältigen. Daher war ich mir immer noch nicht sicher, ob es die richtigen Wehen sind.

Um 6 Uhr, 1 1/2 h nach dem Blasensprung, waren wir im Krankenhaus. Nachdem ich mir in Ruhe bequeme Kleidung angezogen hatte, die Entspannungs -CD eingelegt war und das CTG angelaufen war, wurden die Wehen so stark, dass ich dann zumindest mal kräftiger ausatmen musste und mich dabei an Jörg festhielt. Ich fragte, die Hebamme, ob ich in die Wanne könnte. Sie ließ das Wasser ein. Dann wollte die Hebamme nachschauen, wie weit der Muttermund offen ist. Vorher sollte ich noch mal auf Toilette. Kaum im Bad angekommen, gingen die Presswehen los. Diese waren allerdings weder schmerzfrei noch schmerzarm, dafür mit 3 Stück in 5 Minuten sehr kurz. Ich schaffte es gerade noch zurück in den Kreißsaal, dann war Maximilian da. – und die Wanne war gerade mal 1/3 voll 😉

Fazit: Euer Kurs hat mir bewusst gemacht, wie wichtig die Atmung während der Geburt, insbesondere während einer Welle ist. Darauf habe ich mich konzentriert und das hat mir bei der Geburt geholfen. Ich habe nicht versucht mich speziell in eine Entspannung zu bringen. Das war ja eh nie mein Ding. Doch im Verlauf der letzten halben Stunde war mein Mantra im Kopf:“ 123-123456“. Vielleicht war das ja meine Entspannung. Zumindest war mein Hirn beschäftigt.

Während der 3 Presswehen habe ich allerdings nicht an die J-Atmung gedacht bzw. denken können, stattdessen hat mir der von der Hebamme vorgeschlagene „röhrende Hirsch“ (beim ausatmen und schreien in Tiefen Tönen schreiend ausatmen) sehr gut geholfen.

Ich kann auch gar nicht sagen, ob es eine schöne Geburt war oder nicht. Es ging alles viel zu schnell, es war keine Zeit zum Denken. Es war auf jeden fall viel einfacher als die erste, es war diesmal auch nicht fremdbestimmt (PDA), auch hier hätte die Zeit gefehlt. Es war einfach eine „schnelle Geburt“.

Manuela & Jörg

Malin

… „Die eigentliche Stunde der Geburt habe ich als sehr konzentriert, sehr intensiv erlebt. Wahnsinnig toll. Ich wollte es am liebsten sofort noch einmal erleben. Auch jetzt wo ich schreibe, würde ich es am liebsten noch einmal erleben. Genau so.“

Meine Geburt begann mit einem vorzeitigen Blasensprung sonntagsmorgens um 7. Ich habe mich wie verrrückt auf die jetzt bevorstehende Geburt gefreut. Ich habe in dem Moment noch nicht daran gedacht, dass das bedeutet, dass es jetzt innerhalb von 24h auch wirklich losgehen muss, da sonst die Geburt eingeleitet werden muss. Geplant war eine Hausgeburt. Den Sonntag und den Montag verbrachte ich zu Hause und habe auf regelmäßige „Wellen“ gewartet. Ich hatte nur sehr unregelmäßige Wehen, mal 4 in der Stunde, mal alle 4 Minuten und dann wieder gar keine. Während der ganzen Zeit war ich eigentlich sehr entspannt, habe ab und zu meine Hypnobirthing-CD gehört, geschlafen, spazieren gegangen wieder geschlafen und mich während der Wellen auf die Atmung konzentriert. Ich konnte mich sehr gut auf die Atmung einstellen.

Ich habe leider die ganze Zeit darauf gewartet, dass es endlich richtig losgeht und hatte immer die Uhr im Rücken, da ich es unbedingt ohne Wehentropf schaffen wollte. Die Hebamme kam in regelmäßigen Abständen, um mittels CTG zu schauen, ob es dem Baby noch gut geht. Als am Montagabend immer noch keine regelmäßigen Wehen da waren, entschieden die Hebamme und ich und mein Mann in die Klinik zu fahren, um die Geburt einleiten zu lassen, da jetzt schon 36 Std. seit dem Blasensprung vergangen waren. Ich war sehr wütend auf mich und enttäuscht, habe geflucht und geheult. Ich war sicher, dass mein Traum von einer schönen Geburt damit geplatzt war. Ich glaube mein Muttermund war bis dahin auf 4 cm geöffnet. In der Klinik angekommen kam ich gleich an den Wehentropf ( schwächste Dosis). Gott sei Dank waren meine Hausgeburtshebamme mit dabei und natürlich mein Mann. Wir waren nur zu dritt im Kreißsaal, so dass es sehr angenehm war. Ich war so wütend entschlossen jetzt das Ganze endlich schnell hinter mich zu bringen und war auch auf das Allerschlimmste gefasst, da ich überall gelesen hatte, dass der Wehentropf so schlimm sei. Ich hatte von jetzt an alle 4 Minuten Wehen, während derer ich geatmet und getönt habe. Die Visualisierung habe ich „vergessen“. Ich war ganz in mich zurückgezogen. Ich wollte mich auch nicht wegbewegen. Nur auf meiner Stelle stehen bleiben und die Hüften kreisen. Ich habe eine Stunde lang unentwegt die Hüften gekreist, das hat sehr gut getan. Vielleicht hat mich das auch etwas in Trance versetzt. Ich stand von Anfang an aufs Fensterbrett gestützt, wo ich innerhalb einer Stunde meine Tochter geboren habe. Mein Mann stand die ganze Zeit hinter mir und hat mich gehalten (und den Wehentropf :-)). Ich glaube wir haben nicht viel miteinander geredet, aber es war unglaublich gut, wie er mich einfach nur gestützt hat. Die Hände hatte er auf meinen Hüften, was sehr gut getan hat. Ich würde sagen es war eine sehr leichte Geburt.

Ich habe während der Geburt die ganze Zeit auf stärkere Schmerzen gewartet. Die Schmerzen, die ich hatte, waren sehr gut auszuhalten.
Ich kann nicht sagen, dass ich keine hatte. Auf einer Schmerzskala von 1-10 vielleicht eine 5 oder 6. Die eigentliche Stunde der Geburt habe ich als sehr konzentriert, sehr intensiv erlebt. Wahnsinnig toll. Ich wollte es am liebsten sofort noch einmal erleben. Auch jetzt wo ich schreibe, würde ich es am liebsten noch einmal erleben. Genau so.

Schade war nur, dass ich mich so über mich geärgert habe, dass ich es nicht alleine geschafft habe. Was sehr gut war, dass ich durch das Buch und den Kurs wirklich gar keine Angst hatte und voller Vorfreude war. Ich habe nur einen 3-stündigen Minikurs gehabt, so dass mir vielleicht ein bisschen Routine in den Übungen gefehlt hat, aber es hat mich sehr viel sicherer gemacht, hat mich sehr ermutigt und mich die Geburt als freudiges Ereignis erleben lassen. Ich konnte nur die Atemübungen anwenden und habe mehrmals die CD gehört. Bei meiner ersten Geburt hatte ich eine PDA. Diesmal war ich wirklich sehr weit weg davon. Ich war beim ersten Mal wirklich sehr schlecht vorbereitet.

Unsere Tochter ist das entspannteste Baby, dass ich mir vorstellen kann. Viele Dank für die Vorbereitung. Es war eine echte Bereicherung.

K. D.

Zoé Emelie

… „Wir würden es auf jeden Fall jeder Zeit wieder tun.“

Also am 13.07.2011, um 16.17 Uhr kam unsere kleine Tochter Zoé Emelie mit 4080 g zur Welt. Die Geburt verlief eigentlich ganz gut. Thorsten hat mich echt super unterstützt und war voll dabei. Das haben wir Euch zu verdanken.

Wir sind morgens um 9.00 Uhr ins Krankenhaus und um 16.17 Uhr kam sie dann zur Welt.
Ich habe so gut wie ich konnte die Atmung versucht anzuwenden, wobei ich zum Schluss nicht mehr konnte und sie dann doch rausgepresst habe. Habe jedoch zum Glück keine großen Verletzungen bei der Geburt erlitten und keine Schmerzmittel genommen, so dass ich am nächsten Tag ziemlich fit war und nach ein paar Tagen schon wieder gut laufen konnte, außer die Hämoriden die ich leider durch die Geburt bekommen habe, die sind jetzt mittlerweile aber auch so gut wie weg.
Schmerzfrei war die Geburt allerdings nicht, aber wir sind trotzdem froh, dass wir den Kurs bei Euch gemacht haben und ich habe alle Atmungen gut angewandt, außer die J-Atmung, die hat irgendwie nicht geklappt, aber jetzt ist sie da und alles ist gut.

Sie ist zum Glück ein sehr friedliches Kind und weint eigentlich nur wenn sie Hunger hat und wenn ich sie dann an die Brust lege ist sie auch sofort zu frieden und trinkt und trinkt. Bin glaube ich am Tag mindestens sieben bis acht Stunden mit Stillen beschäftigt. Die Hebamme meinte bei dem Gewicht ist das normal. Ich denke sie ist gut in der Welt angekommen und fühlt sich auch wohl.

Wollte Euch einfach eine kleine Rückmeldung von uns schicken und wir werden Euch auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn von unserem Bekanntenkreis jemand ein Baby bekommt und Interesse an so einer Geburtsvorbereitung hat. Wir würden es auf jeden Fall jeder Zeit wieder tun.

Wir wünschen Euch eine gute Zeit und bedanken uns nochmals recht herzlich

Sandra und Thorsten